Was 2007 mit 1’600 Teilnehmern auf einen Truppenübungsplatz in Münster (Deutschland) begann, hat sich inzwischen zum grössten Hindernislauf der Welt gemausert – der Fisherman’s Friend StrongmanRun.

Über 6‘400 Läuferinnen und Läufer aus 20 verschiedenen Ländern haben sich am 7. Juni 2014 in Engelberg eingefunden, um die 18,5 Kilometer lange Strecke mit insgesamt 38 Hindernissen in Angriff zu nehmen. Und einige dieser Hindernisse haben sehr viel Spass, Spektakel und sportliche Höchstleistung garantiert. So zum Beispiel «Simi Rückwärts», wo es den steilen und schlammigen Landebereich der Skisprungschanze zu erklimmen galt. Kurz danach hiess es dann «Und tschüss», eine Hosenboden-Schussfahrt auf einer 20 Grad steilen Rutsche. Auch an Schlammbädern, Autoreifen und Stromschlägen hat es unterwegs nicht gemangelt. Das 7° kalte und 1,20 Meter tiefe «Kinderbecken» hat für eine ordentliche Abkühlung gesorgt, doch die war bei 29° und brütendem Sonnenschein äusserst Willkommen.

Alles in allem war der Anlass eine runde Sache und wirklich gut organisiert. Wenn es etwas zu kritisieren gibt, dann den doch eher peinlichen Animator aus dem grossen Kanton im Norden, der im Startbereich kläglich versucht hat, für Stimmung zu sorgen. Ausserdem wäre ein zusätzlicher Verpflegungsposten wünschenswert gewesen.

Ein ganz spezielles Dankeschön gebührt den Einwohnern von Engelberg. Nicht wenige hatten spontan eigene Getränkeposten organisiert und die Teilnehmer lautstark angefeuert. Ich freue mich schon jetzt aufs nächste Jahr…